Archiv für Politiker

Mobbing-web.de, die bekannteste Webseite im deutschsprachigen Internet, ist so gut, dass unsere Inhalte und Ideen kopiert werden, Kommentar von Klaus-Dieter May

Veröffentlicht in Berlin, Besprechung, Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing, Cyber-Mobbing, Gesellschaft, Mobbing, Mobbing-Beratung, Mobbing-Experte, Mobbing-Gegner, Mobbing-Ratgeber, Politik, Stimmen gegen Mobbing, klaus-Dieter May, lobby gegen mobbing, mobbing am Arbeitsplatz, mobbing-web, mobbingweb Mit Tags, , , , , , , , bei März 26, 2008 von Admin/mobbing-web

Daher: Nicht überall wo “mobbing-web” geschrieben steht, ist ” mobbing-web” - das Original ist und bleibt immer www.mobbing-web.de !

Da unser Informations- und Präventionsprojekt aus so vielen gesellschaftlichen Bereichen unterstützt wird, “Gemeinsam gegen Mobbing - jeder in seiner Verantwortung“, überlegen wir z.Z., ob wir alle gemeinsam einen Verein oder eine Stiftung gründen sollten.

Klaus-Dieter May

www.mobbing-web.de

“Gesichter und Stimmen gegen Mobbing”

Rückblick: 4.Anti-Mobbing-Tag 2007 in Bremen

www.mobbing-web.de steht allen Betroffenen, Vereine, Selbsthilfegruppen, Unternehmen und Interessierten als Netzwerkzentrum und Lobby gegen Mobbing zur Verfügung, egal ob Kommerziell oder nicht kommerziell. Mobbing-web unterstützt ferner Staatliche Bemühungen gegen Mobbing, Diskriminierung und Gewalt, sowie Journalisten und Medien, rund um die Themen Mobbing und Diskriminierung.

Mobbing-web.de wird nicht nur kopiert - angebliche mobbing-gegner mobben mobbing-web.de !

Mobbing am Arbeitsplatz / Konflikte am Arbeitsplatz : Arbeitsplatzkonflikt öffentlich machen?

Veröffentlicht in Demokratie, Deutschland, Diskriminierung, Gesellschaft, Leserbrief, Mobbing, Mobbing-Beratung, Mobbing-Experte, Nicht kategorisiert, Parteien, Pranger, Recht, Statement, Stimmen gegen Mobbing, Stress, Tenor, jobsuche, lobby gegen mobbing, mobbing am Arbeitsplatz, mobbing-web, mobbingweb, referat, stalking Mit Tags, , , , , , bei März 8, 2008 von Admin/mobbing-web

Leserbrief/08.03.2008 :Soll sich ein Arbeitnehmer (AN) wegen unfairer Behandlung an seinem Arbeitsplatz an die Öffentlichkeit wenden?

Meine Meinung:

Das sollte er nicht tun, denn er gewinnt dadurch nichts.
Es ist unverantwortlich, wenn manche dazu aufrufen, Betroffene sollen ihren Arbeitplatzkonflikt öffentlich machen und ihren unfairen Arbeitgeber bzw. dessen Repräsentanten öffentlich anzuschwärzen. Diese Art Zvilcourage wird nach deutschem Arbeitsrecht nicht akzeptiert oder honoriert. Und die Öffentlichkeit wird ihm nur sehr bedingt beistehen, schon alleine deshalb, weil sich jeder sagt: ich weiß ja nicht, was da wirklich vorgefallen ist.

Es hilft nichts: man ist leider auf den Beschwerde- und Gerichtsweg angewiesen, so schlecht er auch funktionieren mag. Es ist wichtig, dass der AN innerbetrieblich nachweislich alles unternommen hat, um den Konflikt am Arbeitsplatz zu lösen, ehe er vor Gericht geht. Stattdessen an die Öffentlichkeit zu gehen ist in jedem Fall sehr riskant.

Denn dadurch, dass der AN den Konflikt in die Öffentlichkeit trägt, verstößt er gegen die Treuepflicht, also die arbeitsvertragliche Nebenpflicht gem. § 241 Abs. 2 BGB. Er setzt sich selbst ins Unrecht und macht sich arbeitsrechtlich angreifbar. Die Unfairness des Arbeitgebers wird durch die Treueverletzung seines AN überlagert und gerät in den Hintergrund, also das genaue Gegenteil dessen, was der AN bezwecken wollte. Der AN setzt sich einem erheblichen Risiko aus, gekündigt zu werden, genau das, was der Arbeitgeber (AG) gut brauchen kann und häufig auch tatsächlich nutzt, um die Kündigung auszusprechen. Für ihn ist es kein Risiko, einen AN zu kündigen.

Dann ist ein Gerichtsverfahren unvermeidlich, aber unter anderem Vorzeichen als wie es sich der AN wünscht, nämlich bei dem der AN von vornherein in die Defensivrolle gedrängt wird. Es geht dann nicht mehr um das ursprüngliche Anliegen des AN, die Unfairness des AGs, sondern darum, dass der AN Betriebsinterna öffentlich gemacht und damit potenziell firmenschädigend bzw. beleidigend gewesen ist. Das Vorgehen des AN wird als Verfehlung behandelt, und das Gericht prüft, ob die ‘Begleitumstände’ dieser ‘Verfehlung’ eine Kündigung rechtfertigen. Das Gericht betrachtet die Situation nur unter dem Aspekt, ob dem AG die Weiterbeschäftigung dieses ‘unbotmäßigen’ AN zuzumuten ist oder nicht. Und die Prüfung geschieht nicht am Ort des Geschehens, sondern nur am grünen Tisch vor Gericht, wo häufig ein völlig schiefes Blid entsteht.

Für den AG ist der Kündigungsschutzprozess das Halali gegen den unliebsam gewordenen AN. Er wird vor Gericht alles tun, um das Bild, das der AN von der Situation entstehen lassen will, unglaubwürdig zu machen und dem Gericht seine eigene AG-Version nahezubringen. Er wird Stories über diesen schlimmen AN erzählen, dass dem AN Hören und Sehen vergeht. Der AN kann dann nur noch Rechtfertigungsgründe für seine ‘Illoyalität’ der Öffentlichmachung vorbringen und muss bangen, dass er das Gericht nicht überzeugt und die Kündigung greift.

Die Arbeitsrichter entscheiden nicht aus Gerechtigkeitsgefühl heraus, vielmehr sind sie an die formalen Klageanträge, Verfahren und Gesetzesnormen gebunden. Meistens versucht das Gericht, den AN zu bewegen, einem Vergleich mit einer Abfindung zuzustimmen. Oft wird behauptet, das Arbeitsverhältnis sei zerrüttet. Bestenfalls weist das Gericht das Kündigungsbegehren ab und der AN gewint den Kündigungsschutzprozess - aber darüber vergehen Monate oder Jahre und von dem ursprünglichen unfairen Anlass wird nicht mehr gesprochen. Also an die Öffentlichkeit zu gehen, ist ein wunderbares Geschenk an den unfairen AG, das eigentliche Anliegen des AN abzuwürgen.

Von einem Fall, bei dem ein AN an die Öffentlichkeit gegangen ist und danach seinen Kündigungsschutzprozess gewonnen hat, handelt das BAG-Urteil 2 AZR 21/05, siehe
http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=en&sid=f3182bb17211e422b36f02431c1c6801&nr=11107&pos=1&anz=2
Der Fall ging also bis zum BAG, welches dem AN das Recht auf freie Meinungsäußerung zubilligte, da er niemanden persönlich verunglimpft habe, siehe Zitate:
RN 52
Die unsachlichen Äußerungen im “Solidaritäts-Info” enthalten weder eine Formalbeleidigung noch stellen sie eine Schmähung oder einen Angriff auf die Menschenwürde eines der Repräsentanten der Beklagten dar. Die polemischen Äußerungen und überspitzten Kritiken an dem Unternehmen der Beklagten haben keinen konkreten Bezug zu Personen oder Repräsentanten der Beklagten. Eine allgemeine Kritik an den allgemeinen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen einerseits und am Arbeitgeber und den betrieblichen Verhältnissen andererseits ist, auch wenn sie - etwa in Betriebsversammlungen - überspitzt und polemisch ausfällt, noch vom Grundrecht der freien Meinungsäußerung gedeckt und kann deshalb nicht die arbeitsvertragliche Rücksichtnahmepflicht verletzen.

RN 71
Zutreffend ist das Landesarbeitsgericht davon ausgegangen, es lägen keine Umstände vor, die einer weiteren gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen den Parteien entgegenstehen. Zu diesem Ergebnis ist das Landesarbeitsgericht sogar gekommen, obwohl es eine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung des Klägers angenommen hatte. Es hat dabei vertretbar darauf abgestellt, dass der Kläger keinen Repräsentanten der Beklagten konkret beleidigt oder persönlich angegriffen hat.

RN 72
Auch die Veröffentlichung im “Motor” vom 22. Juni 2003 kann den Auflösungsantrag nicht rechtfertigen. Die Ausführungen in dieser Veröffentlichung beziehen sich allein auf den anhängigen Prozess des Klägers. Er hat insoweit nur seine berechtigten Interessen wahrgenommen. Zu berücksichtigen ist auch, dass seine Äußerungen eine Reaktion auf die von der Beklagten ausgesprochene und sozial ungerechtfertigten Kündigung sind.

Auch dieses höchstrichterliche Urteil hat übrigens nicht verhindert, dass der betreffende AN weiteren Kündigungsschutzverfahren wegen ‘Beleidigungen’ ausgesetzt wurde, also ein ewiger Nervenkrieg.

Aufgrund der Gesetzeslage sitzt nunmal der AG am längeren Hebel. Das kann nicht der einzelne von einem Arbeitsplatzkonflikt Betroffene ändern, indem er an die Öffentlichkeit geht. Allenfalls könnten das Organisationen wie Gewerkschaften ändern, die bereit wären, auf den Gesetzgeber und die Gerichtsbarkeit einzuwirken und davon zu überzeugen, dass die vielbeschworene Waffengleichheit zwischen AG und AN nur theoretisch existiert. Daran mangelt es aber leider. Ob sich das mal bessert?

stulto (Autor der Red. bekannt))

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Beachten Sie auch folgenden Link: Vorsicht, der Personaler liest mit!

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www.mobbing-web.de

Mobbing und Wahlen in Hamburg: Mobbing ein Tabuthema fuer die Politiker in Hamburg?

Veröffentlicht in ASMK, Altona, Angst, Arbeits- und Sozialministerkonferenz 2008 in Hamburg, Berlin, Bildung, Buergerschaftswahl in Hamburg, Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing, CDU/CSU, DIE GRÜNEN, Demokratie, Deutschland, Die Linke, Diskriminierung, FDP, FDP-Fraktion, Hamburg, Hansestadt Hamburg, Link, Mobbing, Parteien, Politik, Recht, SPD-Fraktion, Statement, Stimmen gegen Mobbing, Wahlen, Wahlkampf in Hamburg, cdu, lobby gegen mobbing, mobbing am Arbeitsplatz, mobbing-web, mobbingweb, stalking Mit Tags, , , , , bei Februar 18, 2008 von Admin/mobbing-web

Bis auf Frau Husen, GAL-Fraktion in Hamburg, ignorieren bisher alle anderen Parteien und Politiker in Hamburg unsere Anfragen zum Thema Mobbing.

“1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind von Mobbing am Arbeitsplatz betroffen, jährlich ca. 200 Mobbing-Tote durch Selbstmord”

Am 24.02.2008 sind die Wahlen in Hamburg aus diesem Anlass haben wir ( www.mobbing-web.de ) den fünf im Bundestag vertretenen Parteien jeweils, deren Kandidatinnen und Kandidaten in Hamburg um ein Statement zum Thema Mobbing gebeten, wir hoffen sehr, daß sich die Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien (CDU, SPD, FDP, DIE LINKE, etc.) in Hamburg zu Wort melden werden und “Gesicht” zum Thema Mobbing zeigen.

Wir werden Sie entsprechend weiter informieren: Stimmen und Gesichter gegen Mobbing

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Katja Husen, MdHB,Sprecherin für Gesundheits- und Drogenpolitik GAL-Fraktion/Hamburg (12.02.2008): ”Leider kann die Politik keine schnellen Lösungen anbieten. Ich werde mich aber in meiner Funktion als gesundheitspolitische Sprecherin meiner Partei weiter für eine Enttabuisierung des Themas stark machen, in der Hoffnung möglichst viele Menschen ermutigen zu können, sich aus der Opferrolle zu befreien.

Weiterlesen…:www.mobbing-web.de/

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tags: cdu, fdp, GAL-Fraktion, Hamburg, Katja Husen, Michael Naumann, mobbing-web, Ole von Beust, SPD, Stimmen-gegen-Mobbing, Wahlen

Wahlen in Hamburg…am 24. Februar 2008

Veröffentlicht in Angst, Arbeitslosigkeit, Berlin, Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing, Bundesrat, Bundestag, Demokratie, Deutschland, Die Linke, FDP, Grüne, Hamburg, Hessen, Mobbing, Mobbing-Gegner, cdu, csu, mobbing am Arbeitsplatz, mobbing-web, mobbingweb Mit Tags, , , , , , bei Januar 27, 2008 von Admin/mobbing-web

…353 Kandidaten wollen in die Hamburger Bürgerschaft, alle Kandidaten haben wir bereits angeschrieben und auf unsere Aktion “Gesichter und Stimmen gegen Mobbing” aufmerksam gemacht.

“Zeigen Sie Gesicht und sprechen sich gegen Mobbing und Gewalt aus!”

„Mobbing ist ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, ob am Arbeitsplatz, in der Schule oder im privaten Umfeld. Es liegt in der Verantwortung eines jeden Bürgers, entschieden gegen jede Form des Mobbings einzutreten und Mobbing-Opfern Unterstützung zu leisten. Jeder sollte seine Stimme gegen Mobbing erheben !“

Wir dürfen nicht übersehen: In unserer Gesellschaft insgesamt haben wir zuviel Gewalt. Oft ist sie subtil. Das gilt für das Mobbing in der Arbeitswelt, das gilt für rücksichtsloses Verhalten im Alltag und auch in der politischen Auseinandersetzung.

www.mobbing-web.de

Politiker gegen Mobbing,- gemeinsam mit mobbing-web

Veröffentlicht in Bundesarbeitsgemeinschaft gegen Mobbing, Deutschland, FDP, FDP-Fraktion, Hessen, Mobbing, Mobbing-Gegner, Nicola Beer fdp hessen, Parteien, Politik, Stimmen gegen Mobbing, Wahlen, Zukunft, cdu, mobbing-web, mobbingweb Mit Tags, , , , , , , , bei Januar 19, 2008 von Admin/mobbing-web

Die Lobby gegen Mobbing - www.mobbing-web.de

Mehr…: http://www.mobbing-web.de/html/politiker_zu_mobbing_.html

Die Lobby gegen Mobbing:Philipp Rösler Partei- und Fraktionsvorsitzender FDP Niedersachsen Nicola Beer, MdL, Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Klaus Zeh (CDU), Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit Sigmar Gabriel,Bundesumweltminister Ralf Hillenberg (SPD) Anette Kramme, SPD Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin Markus Löning, FDP Norbert Blüm Dr. Anja Weisgerber, MdEP (CSU) Volker Kröning, SPD Dr. Thomas Ulmer (CDU, MdEP) Rolf Stöckel, SPD Denise Weikert, Rechtsanwältin Roland Gewalt, MdEP (CDU) Andrea Nahles, SPD Diana Golze, Die Linke Detlef Dzembritzki, SPD Dieter Althaus, Ministerpräsident Prof.Dr.Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrine Petra Pau Bundestagsvizepräsidentin (Die Linke) Matthias Platzeck, Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin Brigitte Lange, SPD Andreas Gram, CDU Michael Müller, SPD-Landesvorsitzender Dr.Frank Steffel, CDU Gabriele ZIMMER, MdEP Dr.Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Carmen Regin, SPD Matthias Brauner, CDU Lesen Sie hier alle Kommentare: www.mobbing-web.de. Gerne veröffentlicht mobbing-web auch Ihr Statement gegen Mobbing!