Archiv für Studie

Mobbing und Stress in Europa

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Neue EU-Studie: Mindestens jeder Fünfte betroffen

Fast jeder vierte Beschäftigte im EU-Raum leidet einer Studie zufolge unter arbeitsbedingtem Stress. Häufigste Auslöser: unsichere Arbeitsverhältnisse, hoher Termindruck, lange Arbeitszeiten, Mobbing sowie die Unvereinbarkeit von Beruf und Familie.

So lautet das Fazit einer am Montag veröffentlichten Untersuchung der Europäischen Beobachtungsstelle für berufsbedingte Risiken im spanischen Bilbao. Stress ist demnach das zweithäufigste arbeitsbedingte Gesundheitsproblem. Im Jahr 2005 seien davon 22 Prozent der europäischen Arbeitnehmer betroffen gewesen. Vermutlich bis zu 60 Prozent aller versäumten Arbeitstage seien auf Stress zurückzuführen.

Gewalt und Mobbing am Arbeitsplatz treten laut der Untersuchung besonders im Gesundheits- und Dienstleistungsbereich auf. Sinkende Selbstachtung, Angstzustände und Depressionen könnten die Folge sein. Weiterlesen….

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Infos fuer Mobbing-Opfer

Angst vor Arbeitslosigkeit - schon in der Grundschule

Veröffentlicht in Angst, Arbeitslosigkeit, Berlin, Bildung, Deutschland, Hartz4, Kinder, Mobbing, Nicht kategorisiert, Parteien, Politik, Schule, Stimmen gegen Mobbing, Studie, Zukunft, mobbing-web, mobbingweb Mit Tags, , , , , , bei Januar 13, 2008 von Admin/mobbing-web

World Vision-Studie “Kinder in Deutschland 2007″
Zwischen sozialer Herkunft und Zukunftschancen gibt es in Deutschland einen starken Zusammenhang. Das ist spätestens seit der Pisa-Studie kein Geheimnis mehr. Doch wie sensibel bereits Grundschulkinder ihr soziales Umfeld wahrnehmen und bewerten, zeigt jetzt die 1. World Vision-Kinderstudie.

So formulieren Kinder aus “unteren Herkunftsschichten” bereits Existenzängste. Am häufigsten haben sie Angst vor Arbeitslosigkeit der Eltern und vor schlechten Schulnoten. Kinder aus der “Oberschicht” sorgen sich hingegen um die Umwelt oder um Armut in Deutschland ganz allgemein.

Herkunft bestimmt Bildungsverlauf
Obwohl Kindern aus ärmeren Verhältnissen ihre Schulnoten wichtig sind, streben sie seltener das Abitur an. Nur 20 Prozent der Kinder aus der “Unterschicht” wollen das Gymnasium besuchen. Kinder aus der “Oberschicht” haben zu 81 Prozent das Abitur als Bildungsziel. Sie trauen sich auch mehr zu und bezeichnen sich in über 70 Prozent der Fälle als gute oder sehr gute Schüler. In der “Unterschicht” ist dieses Selbstvertrauen nur bei rund einem Viertel der Kinder zu finden.
Auch die Freizeitaktivitäten sind davon abhängig, in welchen sozialen Verhältnissen die Kinder leben. Kindern aus bessergestellten Familien eröffnen sich vielfältige und kreative Möglichkeiten, ihre Freizeit zu gestalten. Insgesamt 65 Prozent aller Jungen und die Hälfte aller Mädchen sind in Sportvereinen aktiv. Jedes fünfte Kind besucht eine Musikschule. Die wenigsten davon stammen aber aus “unteren Schichten” und aus Migrantenfamilien.

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