Mobbing: „Es gibt Untersuchungen, die sagen, in 60 Prozent der Fälle von Mobbing stecke Neid dahinter“

Wenn Arbeitnehmer krank vor Neid werden

Stuttgart/Berlin – Neid gibt es unter Nachbarn und im Kirchenvorstand, zwischen Staatschefs und in der Bundesliga. „Man findet ihn überall“, sagt Karl-Heinz Becker, Diplom-Psychologe aus Berlin. Aber am Arbeitsplatz zeigt er sich besonders häufig. „Neid entsteht unter Freunden und Kollegen eher als zwischen Personen, die sich nicht so nah sind.“

Dass ein Lagerarbeiter oder Realschullehrer neidisch auf den Chef der Deutschen Bank ist, sei eher unwahrscheinlich. „Da ist klar, das ist eine andere Spielklasse“, erklärt der Psychologe. Wenn dagegen der Kollege am Nachbarschreibtisch mehr verdient, regelmäßig auf Dienstreise darf oder Streicheleinheiten vom Chef bekommt, kann das viel leichter Neid auslösen – mit weitreichenden Folgen. Nicht durch Zufall heißt es, jemand sei krank vor Neid. Vorgesetzte sollten das ernst nehmen und genau hinschauen. Denn nicht immer ist zu erkennen, dass Neidgefühle der Grund für Zoff im Betrieb sind.

„Man spricht nicht offen darüber“, sagt Becker. „Niemand würde zu seinem Chef gehen und sagen „Ich hab‘ da ein Problem, ich bin neidisch.““ Schon dass jemand erkennt, Neid zu empfinden, ist nicht selbstverständlich: „Das wird fast immer nur bei den anderen gesehen.“ Ignoriert werden sollte er nicht: „Neid ist oft die Ursache für Gerüchte und Intrigen“, sagt Becker.

„Es gibt Untersuchungen, die sagen, in 60 Prozent der Fälle von Mobbing stecke Neid dahinter“, ergänzt die Wirtschaftspsychologin Thordis Bethlehem aus Stuttgart. Grundsätzlich sei er allerdings eine Emotion, die nicht automatisch mit einem bestimmten Verhalten verknüpft ist, betont die Expertin. Quelle/ weiterlesen…: www.ksta.de/

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Kleine Anmerkung:

Leider gibt es auch in der Anti-Mobbing-Szene NEIDER (angebliche mobbing-gegner ) die nichts besseres einfällt als andere Anti-Mobbing-Projekte zu diffamieren und auch nicht davor zurückschrecken z.B. PR-Meldungen zu verfälschen.

Als Diffamierung (v. lat.: diffamare = Gerüchte verbreiten) bezeichnet man heute ganz allgemein die gezielte Verleumdung Dritter. Dies kann etwa durch die Anwendung von Schimpfwörtern oder durch diverse Unterstellungen geschehen. Quelle

kdm

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