BAG fordert einheitliches Arbeitsvertragsgesetz

Für ein einheitliches Arbeitsvertragsgesetz hat sich die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts Ingrid Schmidt ausgesprochen. Es sei an der Zeit, die Vielzahl der bestehenden Regelungen in einem Gesetzeswerk zusammenzufassen, sagte Schmidt am 30.01.2008 in Erfurt. Ein einheitliches Arbeitsvertragsgesetz könnte nach Einschätzung von Schmidt zur Entlastung der Gerichte beitragen, die bislang für die Systematisierung sorgen müssten. Quelle:rsw.beck.de

DAV unterstützt Forderung nach Arbeitsvertragsgesetz
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) unterstützte am gleichen Tag die Forderung des Bundesarbeitsgerichts. Das Fehlen eines derartigen Gesetzeswerks sei ein schwerwiegender Mangel des deutschen Rechtssystems, der nach Artikel 30 des Einigungsvertrages vom 31.08.1990 längst hätte behoben werden müssen. Der Verein appellierte an die Verbände der Arbeitnehmer und Arbeitgeber, das Vorhaben weder als Angriff auf vorhandene «Besitzstände» noch als politisches Instrument zu deren Erweiterung zu verstehen. Nur wenn Politik und Verbände gemeinsam an einem Strang zögen, könne Arbeitnehmern und Wirtschaft endlich ein modernes, transparentes und verständliches Arbeitsrecht an die Hand gegeben werden.
Quelle: rsw.beck.de

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