Es genügt nicht, sich einfach auf Mobbing zu berufen: Widerlegung einer negativen Gesundheitsprognose

Wurde das Arbeitsverhältnis eines Arbeitnehmers aufgrund einerlangandauernden Erkrankung gekündigt, so kann die negativeGesundheitsprognose des Arbeitgebers nur dann erschüttert werden, wenndargelegt werden kann aufgrund welcher Tatsachen trotz bestehenderArbeitsunfähigkeit mit einer Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zurechnen ist. Es ist nicht ausreichend, wenn der Arbeitnehmer seine Ärztebenennt und von der Schweigepflicht befreit. Für den Fall, dass geltend gemacht wird, die Erkrankung beruhe auf einerbetrieblichen Mobbingsituation, so kann dies nur dann berücksichtigtwerden, wenn die Art und Weise sowie der Urheber detailliert geschildertwird. Es genügt nicht, sich einfach auf Mobbing zu berufen. LAG Schleswig-Holstein, 11.3.2008 – Az: 2 Sa 11/08

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