Wort zum Sonntag: Mobbing-Opfer nicht entmutigen lassen!

Was vielen Betroffenen widerfahren ist und noch widerfährt, dass wünsche ich persönlich niemanden, nicht einmal den „Mobbern“.
Natürlich sind die Gefühle der Opfer und die Wut oder der Ärger nachvollziehbar.

Aber stellt man sich durch schlechte Wünsche oder Hass Bekundungen nicht im übertragenen Sinne indirekt auf die gleiche Stufe der Täter?
Ich denke und wünsche allen Betroffenen ein größeres Bewusstsein und eine größere Sensibilität mit Menschen, also wie man mit Menschen mit Achtung und Respekt umgeht.

Das Leben ist viel zu kurz um sich nur noch mit der Vergangenheit zu befassen, das schadet sogar unter Umständen zusätzlicher der eigenen Gesundheit, ist es da nicht besser aus dem Mobbing auszusteigen oder das erlebte ab akta zu legen? Und für eine neue Zukunft zu leben?

Mobbing-Opfer sind keine schwachen Menschen, viele werden oder wurden gemobbt, weil sie halt zu gut waren im Beruf und sind!
„Vergeben“ zu können, hilft vielleicht eher auf dem Weg im eigenen Herzen Frieden zu finden.

Entgegen landläufiger Meinung sind die Betroffenen keineswegs schwache, häufig kranke oder inkompetente Persönlichkeiten.
Im Gegenteil: Gerade die Fähigkeiten, Repressalien lange Zeit zu widerstehen, Autorität Widerstand zu leisten oder peinlich genau zu arbeiten und ein Immer-zur-Stelle-sein zeichnen die Opfer von Mobbing überproportional häufig aus.

In die Zukunft schauen, lassen sie wieder Freude und Sonnschein in ihr Herz, wie sagt man so schön, – nach Regen folgt auch wieder Sonnenschein!

Nutzen Sie Ihre Kraft und Fähigkeiten für einen neuen Anfang, egal wie alt man ist, es gibt immer viele Möglichkeiten, neues zu machen.
Zeigen Sie den Tätern oder den Ex-Arbeitgeber,- schaut her, mir geht es jetzt gut!

Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen sagen, ja die Täter beobachten sehr genau was sie getan haben, sie sind sich ihrer Schuld bewusst, nichts kränkt sie mehr, als zu sehen oder zu hören, dass ihr Mobbing ins Leere gelaufen ist!

Klar, vergessen wird man das Erlebte nie, aber ist das ein Hinderungsgrund und zurück zu schauen?

Leben Sie ohne zu hadern in die Zukunft, dass wünsche ich alle Mobbing-Opfer, das Leben ist viel kurz um sein Leben den Tätern zu widmen, so denke ich.

Sehen Sie, uns wurde 1991 unser Sohn genommen, er wurde von einen Autofahrer totgefahren, klar sowas vergisst man nie, aber das Leben musste für uns weitergehen.

Wie sagte der Pfarrer zu uns, der Tot kennt leider kein Alter, wie wahr!
Was möchte ich Ihnen damit sagen, wir werden nie vergessen, aber wir hadern nicht mit unserem Schicksal, wir Leben dennoch glücklich und unbeschwert, wir reisen, wir lachen und freuen uns trotzdem auf jeden neuen Tag.

Ich wünschen Ihnen alle ein schönen und sonnigen Tag.

***
Klaus-Dieter May

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