Mobbing: Sprüche, Schläge und Schikane

Mobbing auf dem Schulhof
Werden deutsche Schüler tatsächlich gemobbt? Gibt es einen Spießrutenlaufen auf dem Schulhof? Wir haben nachgefragt.

Ich habe mit Freunden nach Schulschluss aus Spaß gekämpft. Ganz plötzlich mischten sich vier fremde Jungs mit Migrationshintergrund ein und schlugen heftig zu. Einige Sozialpädagogen meiner Schule haben die Schlägerei beobachtet, jedoch nicht eingegriffen. Es gab sogar ein Video. Aber das durfte ich nie ansehen, da meine Lehrer meinten, es sei zu brutal. Rückblickend habe ich eine dicke Lippe, ein blaues Auge und eine Erfahrung mehr davongetragen. Die Sozialpädagogen wurden kurz nach dem Vorfall entlassen. Joe, 12
Ich war unterwegs auf der Straße, als mir eine Gruppe Türken entgegenkam. Es fielen die üblichen Sprüche: „Was guckst du so“ und „Deutsche Kartoffel“. Als sie dann anfingen, meine Mutter zu beleidigen, und mich einen Hurensohn nannten, schimpfte ich zurück. Daraufhin drohten sie mir mit einem Messer. Es ist nichts weiter passiert, trotzdem nehme ich seitdem lieber ein Pfefferspray mit, wenn ich irgendwo hingehe. Matthias, 15
Es war kurz nach Schulschluss, so gegen drei. Ich stand an einer Haltestelle und wartete auf den Bus. Zwei junge Araber kamen auf mich zu und fragten nach der Uhrzeit. Ein Trick, vor dem wir in der Schule bereits gewarnt wurden: Jemand fragt nach der Uhrzeit, man schaut auf’s Handy oder die Uhr und dann wird man abgezogen. Also beschloss ich, auf die Uhr an der Haltestelle zu schauen. Auch ein Fehler. Einer der beiden trat mich in Höhe meiner Hosentasche, wo sich mein Handy befand. Er beschimpfte mich als Lügner, weil ich nicht auf meine Handyuhr geschaut hätte. Mein Mobiltelefon wechselte den Besitzer. Robin, 16
Ich war nach der Schule auf dem Heimweg, saß wie immer im Bus. Irgendwann stieg eine Gruppe ausländischer Jungs und Mädchen ein. Sie sagten, ich solle aufstehen, einer von ihnen wollte seine Füße hochlegen. Ich wollte meinen Platz nicht räumen. Daraufhin entstand ein sinnloser Streit. Er endete damit, dass einer der Jungs eins der Mädchen aufforderte, mich zu schlagen – er selbst schlage keine Frauen. Das Mädchen trug Ringe an jedem Finger, es gab mir eine Backpfeife. Unmittelbar danach stoppte der Bus, der Fahrer kam nach hinten und fragte, ob alles in Ordnung sei. Ich spürte ein Messer in meiner Seite und schwieg. Später kamen mir Tränen. Nora, 16 – weiterlesen:http://www.tagesspiegel.de/

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Eine Antwort zu Mobbing: Sprüche, Schläge und Schikane

  1. sarah schreibt:

    selbst ich werde nur noch geschlagen gemobbt und trau mich ncith mich zu wehren ich mache judo das ist eine kampfsport art aber wennich mich wehre kommen alle auf mich zu

    Gefällt mir

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