Lady Gaga kämpft gegen Mobbing – wir auch …

Lady Gaga kämpft gegen Mobbing: Mr Präsident, wir müssen reden …
„Vor wenigen Tagen nahm sich ein schwuler Teenager in New York das Leben. Immer wieder war er wegen seiner sexuellen Neigungen angefeindet worden. In seinen letzten Zeilen zitierte er sein Idol, die Sängerin Lady Gaga. Diese ruft nun für ein stärkeres Vorgehen gegen Mobbing auf und wendet sich direkt an US-Präsident Barack Obama. Quelle: http://www.stern.de/lifestyle/lady-gagas-kampf-gegen-mobbing-mr-praesident-wir-muessen-reden–1731248.html

Nun, auch von den deutschen Promis würden wir es uns wünschen, daß sie endlich aufstehen und unsere Bundeskanzlerin Merkel auffordern, Mobbing massiv zu ächten!

Obwohl Mobbing und Cyber-Mobbing zunimmt, halten die Bunderegierung, Länderregierungen und der Petitionsausschuss die bestehenden Gesetze, um sich gegen Mobbing zu wehren, für ausreichend.
Und dies obwohl Mobbing stetig zunimmt, wie bereits der veraltete Mobbingbericht 2002, von der damaligen Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde, aufzeigt.

Initiativen, die sich für ein Anti-Mobbing-Strafgesetz, ähnlich wie es auch bei Stalking möglich war, erfahren beinahe keinerlei Unterstützung, auch nicht z.B. von Vereinen, DGB, Kirchen etc., die ja Mobbingopfern ihre Hilfe anbieten. Nur wenige Politiker halten ein Gesetz für notwendig wie z.B. Vizekanzler Rößler von der FDP; ob er sich allerdings tatsächlich innerhalb der Bundesregierung sich dafür einsetzt, ist uns nicht bekannt.

Umso wichtiger wäre es, wenn auch Prominente, in Deutschland sich gegen MOBBING engagieren würden. Ist es fair, wenn der BBE ( Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ) von der Bundesregierung mit Millionen gefördert wird, um Werbung für die Promis und deren Stiftungen zu machen?

Gleichzeitig werden all die vielen kleinen Bürgerinitiativen ignoriert und abgewiesen, wenn sie Mitglied werden möchten.
In diesem „BBE-Club“ werden nur Persönlichkeiten mit dickem Konto aufgenommen!

Also, wir die „Otto-Normalverbraucher“, werden ausgeschlossen, wir dürfen nur die Handlanger sein, Flyer verteilen, Postkarten der Promis verschicken und das BBE mit unseren Steuern, die wir zahlen, finanzieren!

Es verwundert nicht, wenn aus vielen „Mutbürgern“ immer mehr „Wutbürger“ werden.

„Claus Leggewie, Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen, rief dazu auf, aus „Wutbürgern Mutbürger“ zu machen. Die Menschen müssten sich von ihrer Zuschauerrolle verabschieden und ihre Geschicke selbst in die Hand nehmen. Verhinderungsbewegungen sollten zu Beteiligungsbewegungen werden, mit denen Projekte vorangebracht werden können.“

Es ist an der Zeit, dass auch die Bürgerinitiativen aktive Unterstützung erhalten und anerkannt werden – und nicht, wie z.B. beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, ausgeschlossen werden.

Die Bürgerinitiative http://www.mobbing-web.de „Pro Fairness gegen Mobbing“ hat den BBE und deren Promi-Unterstützer allesamt angeschrieben mit der Bitte, sich gegen Mobbing auszusprechen; man schweigt bis heute; ziemlich alle unsere Schreiben blieben unbeantwortet, von einigen Prominenten (Jeanette Biedermann, Cherna Jobatey, Sandra Maischberger, Michael Stich, Jutta Speidel, PROF; Thomas Olk (BBE) u.a.) haben wir nur Absagen, – keine Zeit, kein Kommentar, usw. bekommen.

Aber wir geben nicht auf und hoffen weiter, dass es auch mal in Deutschland Prominente wie Lady Gaga geben wird, die aufstehen gegen Mobbing, damit es nicht noch mehr Tote gibt.

Anzumerken bleibt:

Anti-Mobbing-Strafgesetze gibt bereits in Frankreich, Serbien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Belgien, die Niederlande und die Schweiz.

Klaus-Dieter May
www.mobbing-web.de
Pro Fairness gegen Mobbing – Bürgerinitiative seit 1999
NOMINIERT FÜR DEN ENGAGEMENTPREIS 2011
Pro Fairness gegen Mobbing - Bürgerinitiative seit 1999

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