Wort zum Sonntag – Thema Mobbing

Es kann doch nicht sein, dass von den laut Studien 1.5 Mio Mobbingopfern alle so krank sind, dass sie nicht in der Lage sind, Initiativen wie z.B. unsere Aktion „DEINE STIMME GEGEN MOBBING“ zu unterstützen und sich gegen Mobbing aussprechen.

Da kann sich ja überhaupt nichts ändern, wenn die Mobbingopfer schweigen! Nur alle gemeinsam können wir etwas erreichen!

Wie lange wollen die Mobbingopfer es eigentlich noch hinnehmen, dass immer wieder Kongresse von Expertinnen und Experten stattfinden, wo nur immer und immer wieder über Mobbing und über die Mobbingopfer diskutiert wird, aber die Betroffenen außen vor stehen und nicht beteiligt bspw. eingeladen werden!

Es soll ja nicht in Abrede gestellt werden, das die Fachleute tatsächlich den Opfern helfen, aber Initiativen wie zum Beispiel für ein Mobbing-Strafgesetz unterstützen all die Fachleute und Vereine nicht!

Private Initiativen werden häufig respektlos benutzt und ausgeschlossen, benutzt deshalb, viele der Fachleute, wenn sie sich mal bei uns melden, dann mit der Bitte, wieder einmal eines der herausgegebenen Fachbücher zu empfehlen.

Davon gibt bereits über 2.500 (siehe bei Amazon, Stichwort Mobbing), 1999 waren es 127! Das einzige gute an dieser Zunahme ist, ist der Preisverfall, damals hat so ein „Fachbuch“ ab 39,– Euro und mehr gekostet, heute gibt es diese Literatur schon ab 3,95 Euro … Alle haben angeblich die Lösungen gegen Mobbing, aber ehrlich, selbst 3,95 Euro würde ich nicht ausgeben. Denn all die Informationen gibt es im Internet.

Mobbingopfer seit wachsam, lasst euch nicht über den Tisch ziehen und von irgendwelchen Titel blenden!

Aufpassen auch unter den Fachleuten und Vereine gibt es schwarze Schafe, für die Mobbing und die Mobbingopfer nur ein Geschäftsmodel sind, um Geldeinnahmen zu scheffeln, denke ich. Klaus-Dieter May | http://www.mobbing-web.de/deine-stimme-gegen-mobbing-by-mob…

#Mobbing #Diskussionsbeitrag #Mobbingopfer #WortzumSonntag

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3 Antworten zu Wort zum Sonntag – Thema Mobbing

  1. Lebenswelt schreibt:

    Ich finde es sehr wichtig, was du hier ansprichst! Mir fällt immer wieder auf, dass Experten die Stimmen der Betroffenen übernehmen. Nicht nur, wenn es ums Thema Mobbing geht. Die Stimme eines Experten hat für die Gesellschaft immer mehr Gewicht. Dabei haben diese doch oft nur eine Vorstellung davon, was es zum Beispie heißt gemobbt zu werden. Außerdem kommt hinzu, dass für Betroffene, ehemalige Betroffene viel ehrlicher und vertrauenswürdiger rüberkommen. Leider ist diese Erkenntnis noch nicht angekommen…
    Alles Liebe, Julia ❤

    Gefällt 1 Person

  2. kdm13 schreibt:

    Hallo Julia,
    leider ist es so! Hier noch ein Beispiel, im Beirat der Antidiskriminierungsstelle gibt auch keine Betroffene …

    Beirat
    Der ADS wurde ein Beirat mit Vertreterinnen und Vertretern gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen sowie Expertinnen und Experten in Fragen der Benachteiligung beigeordnet. Er berät die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bei der Vorlage von Berichten und Empfehlungen an den Deutschen Bundestag und kann hierzu sowie zu wissenschaftlichen Untersuchungen eigene Vorschläge unterbreiten. Ein Ziel des Beirats ist es, den Dialog mit gesellschaftlichen Gruppen und Organisationen zu fördern, die mit dem Schutz vor Diskriminierung zu tun haben.

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat im Einvernehmen mit der Leitung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes sowie den entsprechend zuständigen Beauftragten der Bundesregierung und des Deutschen Bundestags die Mitglieder des Beirats berufen. Für jedes Mitglied wurde darüber hinaus eine Stellvertreterin/ein Stellvertreter ernannt. Vorsitzende des Gremiums ist Prof. Barbara John, Vorsitzende des PARITÄTISCHEN Berlin und Mitglied des Vorstandes des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes sowie langjährige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats.

    Danke für dein Feedback!

    Mit besten Grüßen
    Klaus-Dieter May

    Gefällt 1 Person

  3. Lebenswelt schreibt:

    Danke dir für die Information! Da muss sich noch einiges tun!

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