Werner Ebner, 2008: Unsere Vision-alle sind sich einig:
Unsere Vision
Alle sind sich einig: ” So kann das nicht weitergehen ” Mobbing und vor allem Gewalt an Schulen und außerhalb nehmen besorgniserregend zu und die Eskalationsspirale dreht sich weiter.
Die Politiker aller Parteien wetteifern mit Forderungen nach einem Maßnahmenkatalog, um dem Herr zu werden – meistens fern jeglicher Realität und fern der Basis. Schärfere Gesetze müssen her, härtere Strafen, noch mehr Kontrolle, bis hin auf den heimischen PC. Angst machen heißt die Devise.
Und was brauchen unsere Kinder, was braucht Schule ? Das interessiert niemand wirklich – oder doch? Mit allen Mitteln wird ein längst kaputtes System am Leben erhalten.
Ohmacht breitet sich aus unter Eltern und auch unter Lehrern. Die Jugend antwortet in “ihrer Sprache”.
Das Ergebnis: Ein Klima der Feindseligkeit, des Mißtrauens und der Angst vor der Zukunft. Ja, es gibt sie, die Ausnahmen. Die entstehen dort, wo das Wichtigste das Wohl der Kinder und deren Ausbildung geworden ist und wo das System mit seinen kristallinen Intelligenzen ignoriert wird.
Letztendlich ist es gleichgültig, ob eine Schule, Grund- Haupt- Realschule oder wie auch immer heißt.entscheidend ist die Lernatmosphäre, entscheidend ist die Lehrerpersönlichkeit mit ihrer Authentizität, entscheidend ist, dass die Kinder ihren Anlagen entsprechend gefördert und auf die Welt der Erwachsenen vorbereitet werden, entscheidend ist, dass sie wieder lernen sich und andere zu akzeptieren und zu respektieren, entscheidend ist, dass sie Möglichkeiten erhalten, ihre Grenzen auszuloten, sich selbst zu finden und Konflikte und Probleme ohne Gewalt (prosozial) lösen können.Das ist ein essentieller Teil der Schule. Die Kompetenz, Wissen zu erwerben hat jeder, von Natur aus, das ist ihm mitgegeben. Wir müssen nicht Lernen lernen, darin sind wir Weltmeister, wir müssen es nur zulassen und die natürliche Neugierde, die in uns steckt nicht durch “Erziehung” und “Bildung” gewaltsam unterdrücken.
Wie erreichen wir das?indem Eltern ihre Kinder fordern, indem Eltern Schule fordern, indem Schule Kinder fördert, indem Kinder und Jugendliche dem System eine Absage erteilen. Das System will Rendite aus seiner “Humankapitalanlage”. Kinder brauchen das System nicht. indem neue, existierende pädagogische Konzepte bereits in die Lehrerausbildung an den Hochschulen einfließenDer Wechsel vollzieht sich an der Basis und nicht durch Steuerungsgruppen! Das wird zum Selbstläufer und das können die Systemerhalter auch nicht verhindern. Und spätestens dann, wenn diese Jugend Politik macht und deren eigenen Kinder in die Schule gehen, spätestens dann wird das System zum Wohle aller geändert.
Das ist die Vision und Schueler-Mobbing leistet seinen Beitrag dazu.
Werner Ebner Schueler-Mobbing Februar 2008
Zur Homepage: http://www.schueler-mobbing.de
Quelle: www.buerger-marktplatz.de/
