Statement von Christian Ude

Als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München ist es mir seit vielen Jahren ein Anliegen, dass wir als Stadtverwaltung dem Phänomen Mobbing wirksam begegnen. Bereits im Mai 1996 hat sich der Stadtrat erstmals mit Mobbing beschäftigt und beschlossen, dagegen anzukämpfen. Zusammen mit dem Gesamt¬personalrat wurde eine Dienstvereinbarung (DV Mobbing) entwickelt, die im Oktober 1997
in Kraft trat. Wir waren damit eine der ersten öffentlichen Verwaltungen, die eine Dienst-vereinbarung gegen Mobbing hatte. Diese Dienstvereinbarung bestimmte insbesondere Verfahrensschritte und die Rechte und Pflichten von Beschäftigten und Vorgesetzten und benannte städtische Anlaufstellen, an die sich Betroffene wenden können.

1999 und 2005 haben wir nach Auswertung der Erkenntnisse der Anlaufstellen und einer Mitarbeiterbefragung unsere Dienstvereinbarung überarbeitet. Inzwischen liegt die dritte Fassung unserer Dienstvereinbarung „ Nein zu Mobbing und Schikane“vor, die zusätzlich den präventiven Charakter betont und eine Schulungspflicht zum Thema Mobbing für Führungskräfte beinhaltet. In diesem Jahr wollen wir unsere Dienstvereinbarung erneut weiterentwickeln.

Die Tatsache, dass sich die Landeshauptstadt München dem Thema Mobbing offen stellt, hat uns Anerkennung und Interesse von vielen Seiten eingebracht. Unsere Dienstvereinbarung wurde europaweit über 600 Mal von Unternehmen, Verwaltungen und Gewerkschaften angefragt. Ein Erfolgsgarant war und ist, dass sich die Arbeitgeberseite und die Personal-vertretung von Anfang an einig waren, das Thema gemeinsam anzugehen. Es hat sich bewährt, einen Leitfaden zu entwickeln, der jedem Beschäftigten, der sich schikaniert fühlt, Handlungsmöglichkeiten aufzeigt, Anlaufstellen nennt und Verfahrensregeln aufstellt. Darüber hinaus hat die Mitarbeiterbefragung auch ergeben, dass die DV wirklich präventiv wirkt und nachdrücklich für das Thema sensibilisiert hat.

Weitere Informationen können Sie unserem Internet-Angebot entnehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Christian Ude

Quelle: www.mobbing-web.de

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Mobbing und Altersdiskriminierung

Altersdiskriminierung soll ins Grundgesetz

Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Christine Lüders, schlug eine Überarbeitung des Artikels 3 vor. Dieser verbietet unter anderem die Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, der Herkunft und der Religion. An dieser Stelle auch das Alter aufzuzählen, sei eine „naheliegende und sehr sinnvolle Ergänzung“, sagte Lüders.
Sie verwies auf die Verfassungen der Schweiz, Finnlands und Schwedens, in denen bereits entsprechende Regelungen verankert seien. Es sei „bedauerlich“, dass es diese in Deutschland noch nicht gebe, so Lüders.

Eine Kommission soll nun eine Gesetzesänderungen vorschlagen

Konkrete Vorschläge, wie der Altersdiskriminierung entgegengewirkt werden kann, soll nun eine Kommission unter dem Vorsitz des früheren Bremer Bürgermeisters Henning Scherf erarbeiten.
In Deutschland allein werden nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) in Dortmund jeden Tag mehr als 1,6 Millionen Arbeitnehmer gemobbt. Fast die Hälfte (43,9 Prozent) aller Mobbing-Opfer erkranken infolge des Mobbings.

In Deutschland gibt es keinen effektiven gesetzlichen Schutz vor Mobbing! Alle Forderungen von den zahlreichen Bürgerinitiativen und Mobbingopfern nach einem Anti-Mobbing-Gesetz werden bisher von der Bundesregierung und den 16 Länderregierungen abgelehnt.

Anti-Mobbing-Strafgesetze gibt bereits in Frankreich, Serbien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Belgien, die Niederlande und die Schweiz.

Ist es nicht auch eine Art von Diskriminierung, wenn Bund und Länder die Anliegen der 1,6 Millionen Arbeitnehmer, die Tag für Tag Schikanen und Diskriminierung ausgesetzt sind, ignoriert werden? Ja, das ist auch Diskriminierung !!!

Da macht sich unsere Bundeskanzlerin auf, um halb Europa finanziell zu unterstützen, aber 1,6 Millionen Arbeitnehmer vor Mobbing zu schützen und sich zu mindestens einmal öffentlich dazu zu äußern, darauf warten die 1,6 Millionen betroffenen Arbeitnehmer/Innen bisher vergeblich!

Was ist das für eine Moral, sehr geehrte Frau Dr. Merkel? Dies gilt natürlich auch für Herrn Hennig Scherf, Frau Lüders, Peter Maffay, Udo Lindenberg oder Hape Kerpeling u.v.a., die hier beispielhaft genannt sind; keiner war bisher bereit, sich gegen Mobbing und für ein Anti-Mobbing-Gesetz einzusetzen wie Lady Gaga in den USA !
Selbst ein Günter Wallraff, den wir mehrfach um ein Statement zum Thema Mobbing gebeten haben, schweigt!

„Wer wegschaut unterstützt die Täter.“

Danke an alle, die sich bisher gegen Mobbing ausgesprochen haben und die Bürgerinitiative www.mobbing-web.de unterstützen!

Klaus-Dieter May
www.mobbing-web.de
Pro Fairness gegen Mobbing
Bürgerinitiative seit 1999

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Schutz vor Altersdiskriminierung soll ins Grundgesetz

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes will das Grundgesetz ändern, um eine Benachteiligung aufgrund des Alters zu verhindern. Die Leiterin, Christine Lüders, schlug eine Überarbeitung des Artikels 3 vor: Dieser verbietet unter anderem die Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, der Herkunft und der Religion. An dieser Stelle auch das Alter aufzuzählen sei, eine „naheliegende und sehr sinnvolle Ergänzung“, sagte Lüders. Sie verwies auf die Verfassungen der Schweiz, Finnlands und Schwedens, in denen bereits entsprechende Regelungen verankert seien. Es sei „bedauerlich“, dass es diese in Deutschland noch nicht gebe, so Lüders.

Nun, da sollte sich Frau Lüders auch mal Gedanken zum Thema Mobbing machen, denn es gibt in Deutschland keinen effektiven gesetzlichen Schutz vor Mobbing! Alle Forderungen von zahlreichen Bürgerinitiativen nach ein Anti-Mobbing-Gesetz werden bisher von der Bundesregierung und den 16 Länderregierungen abgelehnt.
Anti-Mobbing-Strafgesetze gibt bereits in Frankreich, Serbien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Belgien, die Niederlande und die Schweiz.

Liebe Frau Lüders, es wäre toll, wenn Sie sich auch für mehr Schutz gegen Mobbing aussprechen würden!

Die Hälfte aller Mobbing-Opfer erkranken
Mobbing reicht von Anschreien, Telefonterror, Drohungen und Redeverbot bis zu sexueller Belästigung und körperlicher Gewalt. Nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund werden jeden Tag mehr als 1,6 Millionen Arbeitnehmer gemobbt. Fast die Hälfte (43,9 Prozent) aller Mobbing-Opfer erkranken infolge des Mobbings.

Klaus-Dieter May
http://www.mobbing-web.de
Pro Fairness gegen Mobbing
Bürgerinitiative seit 1999

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Mobbing, Burnout, Depression

Mobbing, Burnout, Depression und die Suche nach der geeigneten Therapie

Eine Besprechung der DVD – Personenbezogene Depressionstherapie, Autor: Professor Dr. Daniel Hell
Audi Torium Netzwerk, Original-Vorträge.

Depression ist eine Krankheit und ebenso wie Burnout in der Öffentlichkeit ein Thema, welches nicht mehr länger tabuisiert wird, nachdem sich Prominente aus Sport, Politik und Wirtschaft bekannt haben, darunter zu leiden. Die Folgen und Symptome dieser affektiven Störungen sind in der Regel offensichtlich, doch die Fragen nach dem Warum und der Entstehung von Depressionen und eines Burnouts zu klären und Betroffenen Lösungsmöglichkeiten aus dieser schweren persönlichen Krise aufzuzeigen, sind oftmals schwierig. Jeder vierten Frau und jedem siebten Mann droht die Gefahr, mindestens einmal im Leben depressiv zu erkranken.

Als Anwalt ist man hier nur Begleiter der medizinischen oder psychotherapeutischen Behandlung. Umso wichtiger ist es, sich mit den unterschiedlichen Therapieansätzen vertraut zu machen, um nachzuvollziehen, was die behandelnden Ärzte und Psychiater dem eigenen Mandanten während der rechtlichen Betreuung durch den Anwalt angedeihen lassen.
Depressionsforscher Professor Dr. Daniel Hell, emeritierter Professor für Klinische Psychiatrie, langjähriger ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich und jetziger Leiter des Kompetenzzentrums „Depression und Angst“ an der Privatklinik Hohenegg in Meilen (Schweiz), hat im Rahmen der Lindauer Psychotherapiewochen 2010 in einem fünftägigen Seminar intensiv und anschaulich die Grundlagen der „Personenbezogenen Depressionstherapie“ vermittelt. Sie zeichnet die achtsame Begegnung mit der Hilfe der suchenden Person – mit ihrer individuellen Biographie, ihrer Persönlichkeit, ihren indiviuellen Belastungen/ Ressourcen und Erlebensweise aus. Daniel Hells integrativer Ansatz führt dazu, die blockierenden körperlichen und sozialen Veränderungen in einer Depression ernst zu nehmen und zu erkennen. Dadurch öffnet sich auch der Zugang zu der eigentlichen, der verborgenen Ursache der Depression.
Sehr anschaulich schildert Hell in einem Umfang von rund 40 Minuten beispielhaft seine psychotherapeutische Behandlung einer 55 Jahre alten Patientin, die infolge des plötzlichen Todes ihres Mannes an einer Depression erkrankte. Hell arbeitet beispielhaft heraus, welche besonderen Ressourcen dieser Frau, einer beruflich stark eingebundenen Intensivmedizinerin, zur Verfügung standen. Er verdeutlicht inwieweit ihr weit überdurchschnittlicher Intellekt durch die Fähigkeit zur Introspektion die Therapie begünstigte. Er zeigt gleichfalls, dass ihr besonderes Leistungsstreben die Therapie andererseits auch belastete.

Auch wenn das Einleitungsbeispiel Hell´s keine Depression betrifft, die auf einen Arbeitsplatzkonflikt zurückgeht, kommen doch die vorgenannten biographischen Details in der Persönlichkeit von Mobbingopfern sehr häufig vor. Auch Mobbingopfer sind ganz überwiegend aufgrund einer außergewöhnlichen Intelligenz überdurchschnittlich gut strukturiert und zu Selbstreflexion fähig. Ebenso häufig sind Mobbingopfer aber auch leistungsorientiert und setzten sich bei dem Wunsch, eine Verbesserung ihrer Situation zu erreichen zeitlich unter starken Druck. .

Multidisziplinär stellt er auch kulturhistorische, anthropologische und neurowissenschaftliche Ansätze vor. Seine Original-Vorträge und Fallbeispiele auf dieser Doppel-DVD belaufen sich auf eine Gesamtspielzeit von 443 Minuten. Sie richten sich vor allem an Psychotherapeuten oder jene, die diesen Beruf ergreifen möchten.
Die DVD gliedert sich wie folgt in die nachstehenden sechs Abschnitte:

1.Einführung – von Normen und Personen
2. Ein pragmatisches Depressionskonzept für eine Personbezogene Therapie
3. Der Einfluss von Schweregrad und Verlauf auf die Therapie
4. Zur Psychodynamik des depressiven Stillstandes –
vom Ringen mit frustrierten Grundbedürfnissen
5. Differenzierende Psychotherapie depressiven Leidens
6. Keine Therapie ohne Stolpersteine – zur Interaktionsdynamik mit depressiven Menschen
Dass die Depression viele Gesichter hat, ist eine der Kernaussagen von Professor Hell. Nicht nur in ihren Erscheinungsformen wie die Anaklitische, Somatisierte oder Organische Depressionen. Die von ihm zum großen Teil ausführlich vorgetragenen Fallbeispiele zeigen ein großes Spektrum an Ursachen für eine Depression.

Nachdem sich Professor Hell in seinen ersten Vortrag vor allem der Einführung von Normen und Personen zuwendet, liegt der Schwerpunkt des zweiten Vortrages auf der Darstellung eines pragmatischen Depressionskonzeptes für eine personenbezogene Therapie. Es folgt die Auseinandersetzung mit dem Einfluss, den sowohl der Schweregrad als auch der Verlauf der Depression auf die Therapie haben. In seinem vierten Vortrag analysiert Professor Dr. Hell die Psychodynamik des depressiven Stillstandes. Zum Abschluss des Seminars geht es dann um die Themen der differenzierenden Psychotherapie, des depressiven Leidens aber eben auch die Stolpersteine, die bei einer Therapie durchaus vorhanden sein können.

Insgesamt ist diese Doppel-DVD sehr informativ. Es erfordert eine hohe Aufmerksamkeit, Professor Dr. Hell bei dessen Ausführungen zu folgen, da es sich, wie eingangs erwähnt, um Original-Mitschnitte handelt, die weitgehend unbearbeitet erscheinen. Im Gegensatz zu den Teilnehmern an dem Seminar indes bieten die beiden DVDs jedoch den großen Vorteil, dass man zwischendurch die Pausentaste drücken oder den Rücklauf verwenden kann um nicht durch die schiere Menge an Informationen überfordert zu werden und den Faden zu verlieren.

Dr. jur. Frank Sievert
Rechtsanwalt
www.mobbing-anwalt-hamburg.de

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„ Systemische Konflikt-und Mobbingberatung “

Eskalierende Konflikte und Mobbing erfolgreich bearbeiten


Wer sind wir?
Helmut Promberger, Sozialpädagoge und Lehrtherapeut für systemische Therapie (DGSF ) Dieter Schlund, Diplom-Pädagoge und systemischer Organisationsberater

Unser Angebot

Ausbildung zum/zur „Systemischen Konflikt-und Mobbingberater/in“
Eskalierende Konflikte und Mobbing vergiften das Arbeitsklima. Sie führen zu erheblichen
psychischen Belastungen bei den Betroffenen und erweisen sich als kostenintensiv für die Unternehmen. Diese Gewalthandlungen werden zunehmend auch an Schulen, in Behörden sowie in Einrichtungen der Kinder-und Jugendhilfe wahrgenommen und schmerzhaft erlebt.

Ziel der Ausbildungsreihe ist es, die Teilnehmer/innen in die Lage zu versetzen, selbständig das professionelle „Know-how“ der systemischen Konflikt-und Mobbingberatung wirksam anzuwenden.
Weitere Infos unter: www.konflikt-mobbingberater.de
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www.mobbing-web.de

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